Vita Tobias Kielinger

Geboren am 27.07.1966 in Karlsruhe, lebt in Potsdam, Atelier Ketzin, Brandenburg. Mitglied im BVBK Potsdam.

1997 -2000

Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Klaus Rinke und Prof. Gerhard Merz

1997-2000

Entwicklung des Konzepts der  “Aktivmythologie” basierend auf dem Werk des Philosophen Hans Blumenberg „Arbeit am Mythos“, (www.aktivmythologie.de ).

1995-1997

Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster bei Prof. Timm Ulrichs

Einzelausstellungen

2026

Galerie Creative Game, „die Suche nach dem Selbst zwischen Maß und Rausch“

2025

Galerie Wasser, Berlin, „Die Geburt der Kunst aus dem Geiste des Tragischen“

2025

Alte Bahnhofshalle Friedenau, Berlin, M:A:L:E:R:E:I

2024

Kulturpavillon, Brandenburg, „Neben der Spur“

2024

Stiftung für Wissenschaft und Kultur, SWP, Berlin, Werkschau zusammen mit Armin Völckers

2024

Kulturzentrum Rathenow, Rathenow, große Werkschau

2023

Auf freiem Feld, Berlin, Performance “Canossa II, or: Waiting for the Pope

2023

Galerie Spandow, Berlin/Spandau,  Ausstellung No. 117

2022

Auf freiem Feld, Berlin, Performance “Canossa II, or: Waiting for the Pope

2021

Auf freiem Feld, Ketzin, Performance “Canossa II, or: Waiting for the Pope

2021

Atelier, Ketzin, Performance „ Rückführung des erweiterten Kunstbegriffs in seinen natürlichen Rahmen“, Atelier Tobias Kielinger

2020

Galerie Spandow, Berlin/Spandau

2020

11line Galerie/Caffé, Potsdam

2019

Potsdam, Ausstellung im Atelier Ô,

2010

Berlin, SOS Kinderdorf, “Durchblicke und Seinspotentiale”, Malerei

2001

Berlin, Teufelsberg, Performance “Canossa II, or: Waiting for the Pope”

1999

Galerie BLAU, Düsseldorf, Präsentation der neuen Kulturzeitschrift Labyrinth.

Mit Beiträgen von u.a. Claus E. Bärsch, Tobias Kielinger, Barbara Kösters. Einleitung Torsten Fremer, Marcus S. Kleiner, Holger Oswald.

Vorgestellt wird Labyrinth von Prof. Claus E. Bärsch, Uni Duisburg.

Performance von Tobias Kielinger . Thema zur Jahrtausendwende:

„No Apocalypse, Not Now“.

1997- 2000

Arbeit an einem Jahrtausendwechselprojekt, “Projekt 2000, die Pilgerschaft in mir” mit Unterstützung von Herrn Prof. Schneckenburger ( Documenta 6 und 8)

1997

Galerie im KOMM, Düren, Performance “ Wer und wo ist Perceval?”

1997

Galerie “Kunstsaal”, Düren, Ausstellung der “phantastischen Tippreihe 6 mal 6 Richtige”

1996

Galerie im KOMM, Düren, Einzelausstellung Malerei, zur Eröffnung Performance “Der Tod ist als der Schrein des Nichts das Gebirg des Seins”

Düren, Leopold-Hoesch-Museum, Performance “Winterreise in der Tonne”

Nürnberg, Galerie mit der blauen Tür, Performance “WInterreise in der Tonne”

Gruppenausstellungen

2026

BBK Brandenburg, „Momentum/ Druck“

2026

Landtag Brandenburg, Potsdam „Land an sich“

2025

Galerie Global Art, Berlin, Eröffnung

2025

Galerie Matthias Küper, Stuttgart, „the spiderweb of time“

2025

Biennale Neuwerder, „Land ( schafft) Kunst, ein Dorf wird Galerie“

2024

Gutshaus Neukladow, Berlin-Spandau, „im Archiv“

2024

Galerie Michaela Helfrich, Berlin, „Ruminations“

2024

Friedrichstr.166, Berlin, Katalogvorstellung von Armin Völckers und Tobias Kielinger „Illuminations“

2023

Ausstellungsraum des Hauses der Touristik, Ketzin An der Havel,  „Der Weg nach Eleusis“,

2023

 [M] Produzentengalerie, Gruppenausstellung BBK Potsdam, Potsdam

2023

Roam Space, Berlin, Ute Hoffritz/ Tobias Kielinger/ Armin Völckers,

2020

Ketzin Museum, Ketzin, „Einsein“, Ausstellung anlässlich des Jubiläums der Wiedervereinigung/Mauerfall,

2020

 Ausstellung anlässlich der Vergabe des Kunstpreises Brandenburg 2020, Schloss Neuhardenberg,

2019

Nachlese 7 zum Brandenburger Kunstpreis, Hoppegarten

2019

Actionpainting, Helga Breuninger Stiftung, Ketzin

2019

Museum Ketzin, Ketzin, “Himmelland-Fontaneland”

1999

Galerie Blau, Düsseldorf, Performance zum Jahrtausendwechsel “No Apocalypse, not now”

1997

Rinnebachtal, Natur- und Kunstbiennale im Rinnebachtal, Performance “Der Tod eines Tones ist seine Auferstehung im Erinnerungsraum”

1997

Kunstakademie, Rundgang, Münster,  Performance “Das Kohlrabischälen wird von Joseph Beuys überbewertet”

1997

Mensa 1, Münster, Gruppenausstellung Klasse Timm Ulrichs “Zu Tisch”

1997

Schloß Burgau, Düren,  Kreiskulturtage, Malerei

Publikationen

Labyrinth, Kulturzeitschrift, 1999, Heft 1/ Jahrhundertwende, Artikel: “Lasst die Götter wieder frei, oder : warum ich an Ikarus mehr lerne als an Lady Di’s Tod”, ISBN 3980667715 ( ISBN- 13:9783980667715)

Katalog, „Illuminations“, Arbeiten von Armin Völckers und Tobias Kielinger

ISBN 978-3-00-079095-9

Sammlungen

Leopold-Hoesch Museum, Düren, Beteiligung an einer Kunstmappe mit Drucken, Auflage 100

Helga Breuninger Stiftung, Paretz Akademie, Paretz

Kulturstiftung Havelland,Nauen

Zu den Bildern:

„Die abstrakte, informelle Malweise, man mag es nicht glauben, hat bei mir ihren Ursprung in der Landschaftsmalerei. Dabei interessiert es mich „Räume“ zu schaffen, die den Betrachter im Idealfall zum Verweilen einladen. Bei meinen Spaziergängen durch die Landschaft werde ich meist durch meine Neugier vom Horizont gelockt, wissen zu wollen, was mich „dahinter“ erwartet. In diesem Sinne entstehen bei meiner Malweise durch “ Übermalungen “ oft auch Horizonte, die in die Tiefe des Raums einladen.“

Als expressiv-abstrakt malender Künstler ist mir der Zeitaspekt – von der Musik herkommend – ein wichtiger, meine Arbeit sehr beeinflussender Faktor. So wie es in Richard Wagners Parsifal heißt – und von ihm auch kompositorisch umgesetzt ist – „Du siehst, mein Sohn, zum Raum wird hier die Zeit“, so möchte ich als Maler den Akt des Schaffens selbst, die Zeitlinie der getroffenen Entscheidungen räumlich ins Bild setzen und spürbar machen. Maltechnisch realisiert sich das – analog fast zu einer kompositorischen Verfahrensweise bei Gustav Mahler – in Verfremdungseffekten, beispielsweise durch eine grobe Malweise, die den Pinsel nicht verschweigt, oder durch Übermalung, die eine alternative Handlung und Entscheidung plastisch sichtbar werden läßt. Entsprechend kann im besten Fall auch der Betrachter sich selbst als handelndes Subjekt im Zeit-Raum wahrnehmen.Eine andere Wurzel meiner informellen Malweise ist die Natur…..